Kontakt

Im Auftrag: 
Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau
Fachdienst Planung, Schule und Jugendberufshilfe 
Wilhelm-Seipp-Str. 4
64521 Groß-Gerau 
Tel.: 06152 989-374 
E-Mail: jugendberufshilfe@kreisgg.de

Regionales Konzept zur Berufsorientierung und Berufsvorbereitung

Unser Gesamtziel ist es, auf Grundlage der hessischen OloV-Strategie, ein nachhaltiges regionales Konzept zur Berufsorientierung und Berufsvorbereitung zu entwickeln. Dies wird in zwei Phasen erfolgen. Zunächst haben wir die Strukturen für die Koordination auf Kreisebene und die schulischen Handlungsfelder in den Blick genommen. In einem zweiten Schritt wird das Übergangsystem von der Schule in den Beruf einbezogen werden.

In der Zeit von 2012 bis 2014 wurden zentrale Handlungsfelder der Berufsorientierung und Berufsvorbereitung an Haupt-, Real-, Gesamt- und Förderschulen sowie den beruflichen Schulen in den Blick genommen und zu einem regionalen Berufsorientierungs-Konzept für den Kreis Bergstraße gebündelt.

Ziele dabei waren:

1.   Die durch regionalen OloV-Prozess seit dem Jahr 2008 im Kreis Bergstraße geschaffenen  
      Strukturen und Praxisansätze sollen nachhaltig verankert werden.

2.   Lücken in der Berufsorientierung und Berufsvorbereitung an Schulen im Kreis Bergstraße sollen  
      erkannt und geschlossen werden.

3.   Über das fächerübergreifende Curriculum Berufsorientierung (entwickelt 2009/2010) hinaus soll
      ein Handlungsleitfaden für den gesamten Prozess der Berufsorientierung und Berufsvorbereitung an
      Schulen entwickelt werden.

Diese Zielsetzung wurde von der Steuerungsgruppe OloV im Kreis Bergstraße  beschlossen und federführend von uns als regionaler Koordination zusammen mit den OloV-Verantwortlichen im Staatlichen Schulamt konkretisiert. Die Planung und Durchführung der Workshops erfolgte in Zusammenarbeit mit Herrn Rainer Krüger (IBBW).

Der erste Workshop mit dem Thema „Entwicklung von Standards in der Berufsvorbereitung und Berufsorientierung im Landkreis Bergstraße“ fand vom 12. bis 14.12.2012 in Bensheim statt. Im Jahr 2013 wurden die Ergebnisse des Workshops ausgewertet,  weiterentwickelt und das Grundkonzept in einer Konferenz den Schulleitungen vorgestellt. Im Frühjahr 2014 wurde ein zweiter Workshop zum Thema „Erarbeitung von Schlüsselkompetenzen zur Berufsorientierung“ durchgeführt. Ziel war es zu diesem Thema praxistaugliche Bausteine für das regionale BO-Konzept zu erarbeiten.

An den Workshops waren beteiligt: Schulleitungen, BO-Verantwortliche von Schulen, Schulsozialarbeiterinnen, VertreterInnen der Wirtschaft, der Agentur für Arbeit und des kommunalen Jobcenters sowie der Kammern. Die gute Zusammenarbeit aller Akteure, hat wesentlich zum Gelingen des vorliegenden Konzeptes beigetragen.

Das Konzept wurde von der OloV-Steuerungsgruppe im Mai 2014 beschlossen.

Der nächste Schritt wird die Erweiterung und Fortschreibung des BO-Konzeptes für den Bereich des Übergangssystems Schule-Beruf sein.

-> Regionales BO-Konzept