Strategiestelle
Strategiestelle
Im Landkreis Darmstadt-Dieburg ist der steuernde (strategische) Teil der Jugendberufshilfe durch die Fachstelle Jugendberufswegebegleitung und das Regionale Übergangsmanagement (RÜM)* sowie die Landesstrategie OloV abgedeckt.
Kontakt
Frau Stefanie Wedel, Tel. 06151-881/1488, jbh@ladadi.de
*Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.
Fachstelle Jugendberufswegebegleitung
Fachstelle Jugendberufswegebegleitung

"Gemeinsam für Bildung und Qualifikation"
Unter dem Motto: Gemeinsam für Bildung und Qualifikation" werden Aktivitäten und Vorhaben im Übergang Schule- Beruf koordiniert und durchgeführt.
Die Fachstelle Jugendberufswegebegleitung initiiert und fördert die Kooperation und Vernetzung von Institutionen und Akteuren aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Schulen, der Jugendberufshilfe und angrenzender professioneller und ehrenamtlicher Handlungsfelder.
Praktisch ist hier die Vernetzung der Arbeitsmarktakteuren und Multiplikatoren, die Qualifikation und Vernetzung der ehrenamtlichen Paten/Mentoren sowie die Stärkung der kommunalen Jugendarbeit, den Jugendgruppen in den Vereine, Verbände und Kirchen im Übergang Schule-Beruf angesiedelt.
Sie macht künftig schulische und außerschulische Aktivitäten transparent und bietet ein kreisweites Unterstützungssystem an.
Ziel der Fachstelle ist es, allen jungen Menschen im Landkreis Darmstadt-Dieburg, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind, eine berufliche Integration zu ermöglichen (vgl. § 13 SGB VIII).
Die Angebote zur Berufswegebegleitung richten sich insbesondere an junge Menschen im Alter von 14 bis 25 Jahren, die sozial benachteiligt sind im Übergang von Schule zu Beruf, die keine Ausbildung- bzw. Arbeitsstelle gefunden haben, die aufgrund unzureichender Schulabschlüsse auf Ihre Bewerbungen hin nur Absagen erhalten.
Im Rahmen der Jugendsozialarbeit bieten wir sozialpädagogische Hilfen, um die schulische und berufliche Ausbildung sowie die Eingliederung in die Arbeitswelt und die soziale Integration zu fördern (vgl. § 13 SGB VIII).
Seit Februar 2009 ist die kreiseigene Fachstelle Jugendberufswegebegleitung personell besetzt. Sie ist mit der Umsetzung der landesweiten Strategie OloV betraut und seit November 2010 ist auch das "Regionale Übergangsmanagement" (RÜM) an die Fachstelle angegliedert.
Gemeinsam mit dem Regionalen Übergangsmanagement wird das Bündnis Jugendberufswegebegleitung in Gang gebracht, um Akteure und Aktionen zu bündeln und Doppelstrukturen zu vermeiden. Außerdem wurde neben dem Arbeitskreis Jugend + Beruf der Diakonie im Ostkreis entsprechend ein neuer Arbeitskreis für den Westkreis ins Leben gerufen.
Der Argbeitsbereich der Fachstelle Jugendberufswegebegleitung ist dem Sachgebiet der Kinder- und Jugendförderung in der Abteilung Familienförderung angeschlossen.Unsere Mitarbeiterin der Fachstelle ist Ansprechpartnerin für alle, die Kooperationsansätze in diesem Bereich entwickeln und weiterverfolgen.
Frau Simone Weiser, Fachstelle Jugendberufswegebegleitung, Tel.: 06151/881 1490,
E-Mail: s.weiser@ladadi.de
Regionales Übergangsmanagement
Regionales Übergangsmanagement
Für das Themenfeld Übergang Schule-Beruf wurde im Landkreis Darmstadt-Dieburg eine neue Koordinierungsstelle eingerichtet. Mit dem Beginn des „Regionalen Übergangsmanagements“ - kurz „RÜM“ - konnte neben der hessenweiten Strategie OloV (Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit bei der Schaffung und Besetzung von Ausbildungsplätzen in Hessen) nun ein weiterer Meilenstein in diesem Bereich gesetzt werden.
Was ist "RÜM"?
Das Projekt ist die Förderinitiative 1 des Programms „Perspektive Berufsabschluss“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und wird vom Europäischen Sozialfond (ESF) der Europäischen Union gefördert. Für die Abwicklung und Betreuung ist der Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (PT-DLR) zuständig.
Das Vorhaben hat unter 79 bundesweiten Bewerbern als Einziges in Hessen den Zuschlag bekommen. Es ergänzt somit die bereits vorhandenen hessischen Standorte in der Stadt Offenbach, dem Rheingau-Taunus-Kreis und dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, an denen RÜM bereits seit Beginn der ersten Förderperiode aktiv ist; insgesamt sind es bereits 55 Standorte bundesweit.
Mit der Auftaktveranstaltung im November 2010 ist das Projekt offiziell im Landkreis gestartet und wird mit einer Laufzeit von zweieinhalb Jahren bis August 2013 aktiv sein. Das Team besteht aus drei Sachbearbeitern/Innen und einer Verwaltungsfachkraft Die Projektleitung liegt bei Frau Hirsch-Bluhm, der Sachgebietsleiterin der Kinder- und Jugendförderung, die ebenfalls OloV-Koordinatorin ist. Frau Weiser, die bereits in der Fachstelle Jugendberufswegebegleitung tätig ist, übernimmt die Gruppenleitung des neuen Teams.
Ziel des Projekts
Gesamtziel ist die Unterstützung Jugendlicher im Übergang Schule-Beruf durch konzeptionelle und abgestimmte Übergangsbegleitung. Im Fokus stehen dabei insbesondere sozial benachteiligte Jugendliche z.B. Jugendliche mit Migrationshintergrund, die es besonders schwer haben, sich in die Berufs- und Arbeitswelt zu integrieren. Durch Netzwerkbildung und -stärkung der im Übergangsgeschehen tätigen Akteure sollen die regionale Beratungsstruktur und ihre Angebote effektiv und transparent gestaltet werden. Das verbesserte Zusammenwirken adäquater Förderinstrumente im Sinne eines gelingenden Übergangsmanagements von der Schule in den Beruf soll zudem durch eine Optimierung der Berufswahlprozesse erfolgen. Arbeitsziel des Regionalen Übergangsmanagements im Landkreis Darmstadt-Dieburg ist daher die Entwicklung neuartiger Modelle und Modifizierung von Projekten in den unterschiedlichen Handlungsfeldern und diese flächendeckend in der Region zu implementieren. Bereits vorhandene regionale Ansätze unter Einbindung der relevanten Akteure werden dabei aufgegriffen.
Handlungsfelder
Die Umsetzungsstrategie zur Erreichung der Ziele ist in folgende Handlungsfelder unterteilt: Netzwerkarbeit, Erstellung einer Datengrundlage, Verbesserung der Angebotstransparenz, interkulturelle Arbeit, Schulentwicklung und Zusammenarbeit mit der Wirtschaft.
Netzwerkarbeit
Um die Vernetzung regionaler Akteure zu intensivieren und zu systematisieren wurde das „Bündnis Jugendberufswegebegleitung“ ins Leben gerufen. Das Ziel ist die Bündelung der Kompetenzen aller Arbeitsmarktakteure, Multiplikatoren, Trägern und Arbeitskreise. So können Angebote und Maßnahmen besser aufeinander abgestimmt und Doppelstrukturen vermieden werden. Neben dem Arbeitskreis Jugend & Beruf der Diakonie im Ostkreis soll entsprechend ein neuer Arbeitskreis für den Westkreis entstehen. Das „Regionale Übergangsmanagement“ wird zudem zukünftig in der OloV-Steuerungsgruppe thematisiert, die sich bereits in der Region etabliert hat.
Erstellung einer Datengrundlage
Für die Erstellung einer Datengrundlage zum Übergang Schule – Beruf werden erstmalig Schülerabgangsbefragungen im Landkreis installiert und über drei Jahre durchgeführt. Zielsetzung der Erhebung ist es, einen Überblick über die beruflichen Perspektiven der Schülerinnen und Schüler zu erhalten. Es soll geklärt werden, inwieweit sie kurz vor Beendigung ihres Schulabschlusses über konkrete Anschlussoptionen und Alternativen verfügen und wie sie sich selbst auf den Übergang vorbereiten. Außerdem wird die Bestandsaufnahme Aufschluss geben über den Stand von Berufsorientierung und Berufswahlentscheidung, die Präferenz des Ausbildungswunsches und branchenspezifische Wünsche der Jugendlichen. Die Ergebnisse der Schulabgangsbefragungen 2011/2012 erhalten Sie hier.
Verbesserung der Angebotstransparenz
Um eine Verbesserung der Angebotstransparenz zu erzielen, werden im Landkreis vorhandene Angebote und Maßnahmen erfasst und im Sinne eines Monitoringordners systematisch katalogisiert. Dieser soll allen am Übergang Beteiligten einen Überblick über die aktuelle Angebotssituation geben und als Orientierungshilfe für besondere Zielgruppen dienen. Ein weiteres Ziel ist die Aktualisierung des Internetauftritts unter www.bo-suedhessen.de, auf dem auch eine Online-Version des Monitoringordners zu finden sein wird.
Interkulturelle Elternarbeit
Das Handlungsfeld der interkulturellen Arbeit, bei der eine intensive Zusammenarbeit mit Migratenorganisationen im Vordergrund steht, ist in zwei Bereiche unterteilt: Projekte für Jugendliche mit Migrationshintergrund und Förderung der interkulturellen Elternarbeit. Oftmals werden Informationsveranstaltungen (beispielsweise an den Schulen) von Eltern mit Migrationshintergrund selten oder gar nicht besucht. Den Ursachen hierfür, wie Sprachbarrieren oder Hemmnissen, sich in den Kreisen der Mehrheitskultur zu bewegen, soll entgegengewirkt werden. Einerseits durch Erstellung von muttersprachlichem Informationsmaterial (z.B. Broschüren über das deutsche Schulsystem) und andererseits durch das Projekt "ZiB" - "Zukunft im Blick" bei dem Menschen mit Migrationsgeschichte als Bildungsbeauftragte in ihren Netzwerken aktiv werden.
Ziel des Projektes ist es, dass die Bildungsbegleiter – gegen eine
Aufwandsentschädigung – Ansprechpersonen zum Thema Übergang
Schule-Beruf für Eltern und Jugendliche sind und diese beim
Berufswahlprozess unterstützen (z.B. durch Einzelgespräche,
Informationsabende). Über diese Art der aufsuchenden Elternarbeit können auch sonst eher schwer erreichbare Familien für die Übergangsvorbereitung ihrer Kinder sensibilisiert werden.
Die „Aktion Vorbild“ richtet sich dagegen nicht nur an Eltern. Bei dem Projekt werden Menschen mit Migrationshintergrund, die sich beruflich im Landkreis etabliert haben, interviewt, um als positive Impulsgeber für eine berufliche Integration zu fungieren. Über eine Medienkampagne in Zusammenarbeit mit der Hochschule Darmstadt sollen mit einem neu gestalteten Internetauftritt mit Videos und Hilfsangeboten und einer Plakataktion Zeichen in der Öffentlichkeit gesetzt werden. Ziel ist die Motivation von Jugendlichen und die Akquise neuer Übergangs-Paten.
Zum Internetauftritt der Aktion Vorbild gelangen Sie hier:
Schulentwicklung
Auch bei der Schulentwicklung stellt die Vernetzung und Koordination der Angebote und Maßnahmen einen Hauptschwerpunkt dar, da eine strukturierte Berufswegebegleitung bisher teilweise nur in Ansätzen vorhanden ist. Um Jugendliche frühzeitig bei der Berufswahlentscheidung unterstützen zu können bedarf es der Erarbeitung eines präventiven Handlungskonzeptes und die Einführung innovativer Ansätze zur Berufswunschfindung (z.B. Berufeparcours). Außerdem sollen neben der Durchführung von Lehrerfortbildungen auch Patennetzwerke gestärkt und neue Paten aktiviert werden.
Zusammenarbeit mit der Wirtschaft
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. Dabei steht die Überzeugung, bzw. Sensibilisierung und Begleitung der Betriebe im Bereich des Übergangs im Vordergrund. Entwicklung neuer Konzepte für Berufsorientierungspraktika und Förderung von Lernortkooperationen, beispielsweise mit Fachhochschulen, wie bei der „Aktion Vorbild“, stehen ebenfalls auf der Agenda.
Kontakt
Die Regiestelle „Regionales Übergangsmanagement“ (RÜM) im Landkreis Darmstadt-Dieburg ist unter folgender Adresse erreichbar:
Jägertorstraße 207, 64289 Darmstadt, Tel.: 06151-881/1324, ruem.kijufoe@ladadi.de, www.kijufoe-dadi.de
Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.
Landesstrategie OloV
Landesstrategie OloV
Umsetzung der Landesstrategier OloV im Landkreis Darmstadt-Dieburg
Was ist OloV?
Die landesweite Strategie zur "Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit bei der Schaffung und Besetzung von Ausbildungsplätzen in Hessen" (OloV).
OloV wird seit Juli 2005 aus Mitteln des Landes Hessen und des Europäischen Sozialfonds gefördert und war zunächst ein gemeinsames Projekt aller Partner des Hessischen Paktes für Ausbildung. Seit Ende 2008 wurde daraus eine landesweite Strategie.
Gemeinsames Ziel aller Paktpartner ist es, allen ausbildungswilligen und -fähigen Jugendlichen eine Chance auf eine berufliche Ausbildung anzubieten.
Die Abwicklung der Landesstrategie auf Landesebenen wird durch das Institut INBAS, Offenbach durchgeführt.
Entwicklung und Struktur im OloV-Prozess in der Region Darmstadt-Dieburg
- August 2008
Jedes Staatliche Schulamt in Hessen benannte einen Ansprechpartner für Berufsorientierung, welcher die schulischen Übergangsbeauftragten (installiert in jeder Real- und Hauptschule) über die aktuelle Situation in der Region informiert.
Anprechpartner für Berufsorientierung
Thomas Tramer, Tel.: 0 61 51/ 368 23 96,
E-Mail: Thomas.Tramer@da.ssa.hessen.de
Sprechzeit: dienstags & donnerstags (in Planung)
- November 2008
In jeder kreisfreien Stadt und in jedem Landkreis bennenen die Ausbildungsmarkt-Akteure einen Regionalen Koordinator/inn/en, welche Steuerungs- und Koordinationsaufgaben bei der Umsetzung der Qualitätsstandards übernimmt.
Die Kinder- und Jugendförderung Darmstadt-Dieburg übernahm die Regionale Koordination der Landesstrategie "OloV".
Hiermit liegt die Transparenz- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Vernetzung der Arbeitsmarktakteure für das Kreisgebiet in der Hand der Kreisverwaltung.
Regionale Koordinatorin der Landesstrategie "OloV"
Daniela Hirsch-Bluhm, Leiterin der Kinder- und Jugendförderung Darmstadt-Dieburg,
Tel.: 0 61 51/881 14 65, E-Mail: d.hirsch-bluhm@ladadi.de - April 2009
Als Steuerungsgremium wurde eine Steuerungsgruppe gebildet. Hier reflektieren die regionalen Akteure in regelmäßigen Treffen den Umsetzungsstand der Qualitätsstandards und planen regionale Veranstaltungen. - Januar 2010
Landesstrategie wird weitergeführt.
Den Startschuss zum gemeisamen Arbeiten unter dem Motto: "Gemeinsam für Bildung und Qualifikation" gaben die Zielvereinbarungsgespräche mit dem Abschluss am 11.05.2009 in der Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg.
Hier erhalten Sie die Zielvereinbarung zu OloV3.
Mitglieder der Steuerungsgruppe
- Rosemarie Lück, Erste Kreisbeigeordnete,
- Otto Weber, Hauptabteilungsleiter Familie und Soziales,
- Daniela Hirsch-Bluhm, OloV Koordinatorin und Sachgebietsleiterin Kinder- und Jugendförderung,
- Simone Weiser, Fachstelle Jugendberufswegebegleitung,
- Annkatrin Kuppel, Regionales Übergangsmanagement,
- Thomas Tramer, Staatliches Schulamt,
- Susanne Berneit, Agentur für Arbeit,
- Volker Sallwey, Teamleiter U25 Kreisagentur für Beschäftigung,
- Gerhard Stinner, Ausbildungsberater Industrie- und Handelskammer Darmstadt,
- Carolin Schweinzer, Ausbildungsberaterin Handwerkskammer Rhein-Main,
- Maximilian Graeve, Ausbildungsbegleiter QuABB,
- Susanne Schütz, Ausbildungsbegleiterin QuABB,
- Sabine Flügel, Ausbildungsbegleiterin QuABB,
- Obed Hassler, Teamleiter U25 Kreisagentur für Beschäftigung,
- Fredy Dorr, Handwerkskammer Rhein-Main,
- Johannes Meyer, Kreisschülerrat Darmstadt-Dieburg,
- Andreas Rinnenbach, Stellvertretender Leiter Wirtschaftsförderung und Standortmarketing,
- Christine Sehrbrock-Lipp, Kreiselternbeirat Darmstadt-Dieburg
Koordination der Steuerungsgruppe "OloV"
Daniela Hirsch-Bluhm, Leiterin Kinder- und Jugendförderung Darmstadt-Dieburg,
Tel.: 0 61 51/881 14 65, E-Mail: d.hirsch-bluhm@ladadi.de
Qualitätsstandards
Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur erfolgreichen Umsetzung der Landesstrategie sind die "Qualitätsstandards zur Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit", welche hessenweit durch die Zusammenarbeit mit Akteuren des hessischen Ausbildungsmarktes entwickelt wurden.
Diese unterteilen sich in drei Themenfelder.
1. Berufsorientierung mit Förderung der Ausbildungsreife
Der Berufsorientierungs-Prozess soll die Schülerinnen und Schüler für das Thema "Berufswahl" interessieren, sie inhaltlich und methodisch auf eine eigenverantwortliche und sachkundige Ausbildungs-, Berufs- oder Studienentscheidung vorbereiten und so ihre Berufswahlkompetenz fördern.
Ziel des Berufsorientierungs-Prozesses ist es, die Verantwortlichkeit der Schüler/innen für ihren Bewerbungsprozess zu stärken, damit sie aktiv an ihrer Vermittlung in eine Ausbildung mitwirken können.
In eine sinnvolle Berufsorientierung muss auch die Förderung der Ausbildungsreife eingebettet sein, denn Jugendliche können nur dann erfolgreich vermittelt werden, wenn sie "die allgemeinen Merkmale der Bildungs- und Arbeitsfährigkeit" erfüllen "und die Mindestvoraussetzungen für den Einstieg in die berufliche Ausbildung" mitbringen.
Schüler/innen, die Klarheit über ihre Kompetenzen und ihre Berufswünsche haben, übernehmen Eigenverantwortung für ihren Berufswahlprozess und tragen so zu ihrer erfolgreichen Vermittlung in eine Ausbildung bei.
Wenn auch Berufsorientierung in den Schulen begonnen werden muss, so ist sie doch nicht allein deren Aufgabe. Die Qualitätsstandards nehmen deshalb auch immer wieder Bezug auf die Zusammenarbeit von Schulen mit anderen regionalen Akteuren.
Geplant oder bereits in Umsetzung im Landkreis Darmstadt-Dieburg
- Erarbeiten von Curricula zur Berufsorientierung an jeder Haupt- und Realschule
- Entwicklung eines Tendenzbogens für einen gelingenden Übergang
- Installieren von Übergangskonferenzen
- Schulung von Lehrkräften/Einfürhung von Kompetenzfeststellungsverfahren, z.B. Hammet2
2. Akquise von Ausbildungs- und Praktikumsplätzen
Praktika bieten den Jugendlichen Gelegenheit, ihre Kompetenzen unter betrieblichen Bedingungen zu beweisen und ermöglichen es den Betrieben, die Jugendlichen von einer Seite kennen zu lernen, die sich nicht in Schulzeugnissen widerspiegelt.
Der Arbeit aller Akteure liegen folgende Erkenntnisse zugrunde:
- Akquise wird effizienter, wenn die zu akquirierenden Betriebe in Ausbildungsfragen beraten werden.
- Die Ausbildungsplatz-Akquise muss mit dem Matching- und Vermittlungsprozess verbunden werden. So wird sie schneller zum Gesamtziel führen: der Vermittlung von Jugendlichen in ein Praktikum oder in eine Ausbildung.
Geplant oder bereits in Umsetzung im Landkreis Darmstadt-Dieburg.
Alle Akteure areiten gemeinsam unter dem Slogan "Gemeinsam für Bildung und Qualifikation", um die Zielgruppe Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern, Lehrkräfte, Multiplikatoren sowie Betriebe zu sensibilisieren für Praktikumserfahrungen, Ausbildungsberufe, -formen und Studiengänge.
3. Matching und Vermittlung
Im Gesamtprozess des Übergangs Schule - Beruf sind die Teilprozesse des Matchings das Erreichens der Ausbildungsreife, der Berufseignung und der Vermittelbarkeit.
Genaues Matching ist Voraussetzung und Bedingung für eine erfolgreiche Vermittlung.
Vermittelbar sind Jugendliche dann, wenn sie über Ausbildungsreife und Berufseignung verfügen. Ist die Vermittelbarkeit gegeben, kann das Matching im Hinblick auf die Betriebseignung vorgenommen werden.
OloV Broschüre






































